FBB-Fachstellen

Die Unterbringung eines Kindes in FBB-Fachstellen stellt nach § 42 SGB VIII Kinder- und Jugendhilfegesetz eine besondere Form der vorläufigen Maßnahme zum Schutz von Kindern und Jugendlichen dar.

FBB-Fachstellen bieten Säuglingen, Kleinkindern und Kindern im Vor- und Grundschulalter in einer vorausgegangenen Krisensituation, die eine Inobhut- oder Herausnahme zur Folge hatte, eine vorübergehende, zeitlich befristete Betreuung in der eigenen Familie.

Um diese Tätigkeit auszuüben, sind die Grundlagen einer pädagogischen Qualifikation und Erfahrungen im Berufsfeld hilfreich, jedoch nicht zwingend erforderlich. Neben den genannten Kriterien spielen die persönliche Eignung und die familiären Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich sollten die Fachstellen eine Offenheit mitbringen, sich mit jeder Neuaufnahme spontan auf ein fremdes Kind mit seinem biografischen Hintergrund einzustellen, es bei sich zu Hause zu betreuen, flexibel seine Bedürfnisse zu beantworten und sich für den begrenzten Zeitraum der Bereitschaftsbetreuung als Bindungsfigur anzubieten.

Von besonderer Bedeutung ist die Fähigkeit der Fachkraft und ihres familiären Systems, die Trennung vom Kind erfolgreich zu bewältigen, wenn die Folgehilfe erarbeitet ist. 

 
powered by y6 internet kommunikation